13.9.19 – Christoph W. – Biebrich

… und wieder wurden wir Bürger durch einen laut fauchenden startenden Learjet
aus Wi-Erbenheim aus dem Schlaf gerissen, dieses Mal am 13.09.2019 gegen
04:55 Uhr.

Wir befinden uns weder im Krieg noch ist Deutschland Besatzungszone; auch
für US-Militärs sollte als Gäste in diese Land ein Mindestmaß an Anstand und
Rücksichtnahme gelten!

Weiterhin möchte ich auf folgende Regelung im FluLärmG hinweisen:
Dort ergibt sich ausgehend vom Paragraphen 4 (1) 3. die gesetzliche
Verpflichtung zur Ausweisung von Lärmschutzzonen. Dort heißt es u.a.:
(1) „Ein Lärmschutzbereich ist für folgende Flugplätze festzusetzen:
(…)
3. militärische Flugplätze, die dem Betrieb von Flugzeugen mit
Strahltriebwerken zu dienen
bestimmt sind,“
(Quelle FluLärmG:  www.gesetze-im-internet.de/flul_rmg/BJNR002820971.html )
Nach meinem Kenntnisstand ist dies für den Flugplatz Wi-Erbenheim seit
seinem Bestehen und insbesondere seit der genehmigten Stationierung von
Learjets mit Strahltriebwerken nicht geschehen.
Leben wir im rechtsfreien Raum?

Mit der erneuten Bitte um Überprüfung und Rückmeldung zur Notwendigkeit
dieser Flüge…

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25.04.19 – Christoph W. – Biebrich

pünktlich zum gestrigen ‚Tag des Lärms‘ oder neudeutsch ‚International Noise
Awareness Day‘ flogen am Abend (24.04.19) die US-Helikopter aus WI-Erbenheim
ihre Runden das Rheintal runter und wieder rauf und quälten erneut
Zehntausende.
http://www.tag-gegen-laerm.de/

Danke für die erneute Erinnerung am ‚Tag des Lärms‘, dass die Bäder- und
Kurstadt Wiesbaden als Truppenübungsplatz missbraucht wird, um einigen
wenigen deren (Nachtflug-)Lizenzen zu sichern!

02.04.19 – Bianca K. – Eltville/Erbach

Die US Army Hubschrauber fliegen neuerdings am Tage bis ca 23:00 nachts, sehr tief und laut über den Rheingau (ich wohne in Erbach).
Bisher waren es so weit ich das mitbekommen habe, die Dienstage und Mittwoche. Wurde nun die Erlaubnis erteilt, an allen Wochentagen zu fliegen ? Denn im Moment fliegen sie auch Montags und Dienstags. Es ist eine tägliche, unglaubliche Belästigung und das Land schaut hilflos zu ? Haben wir keinen Einfluss darauf ? Ich bin schockiert. Touristen, die im Rheingau Urlaub machen, ebenso.

08.03.19 Kommentar zur Antwort von BiLGUS

Wir begrüßen die neue Entwicklung, dass seitens des Flughafens auf Beschwerden direkt reagiert wird. So kann die Bevölkerung verstehen, was über ihr passiert. In diesem Fall war es ein Suchhubschrauber der Polizei, für deren Arbeit sicher großes Verständnis herrscht. Die neue Entwicklung zeigt, dass die Botschaft der Kommunikation bei der Leitung des Flughafens angekommen ist.

08.03.19 Antwort des Flugplatzes zur Beschwerde

Frau L.

Wenn es ein Deutsche Polizei Hubschrauber ist und jemand sucht – na klar kann es das sein.  Es ist nicht immer uns.
Ein tonband, video, das waere perfekt wenn Sie das tuen koennen.
Ja, wir fliegen oft aber wir fliegen in unsere begrenzte zone die uns Frankfurt Flughafen und die Luftfahrtamt uns bestimmt – ab und zu machen wir fehler und gehen ein paar kilometer ausser unsere bereich und die Piloten werden bestraft.  Die bekommen eine Erklarung bevor Sie fliegen damit die 100% die route kennen.   Aber auch manchmal ruft uns Frankfurt Flughafen an und sagt wir koennen noch nicht landen weil die etwas haben und dan muessen wir ein paar drehungen machen bevor wir rein fliegen koennen – aber nie uber Delkenheim stadt.
Direkt uber Delkenheim ist nicht unsere style – besonders nicht stundenlang rund ums kreis.
Wie gesagt, es tut uns leid aber es diesmal war es nicht uns.

18.02.19 – Christoph W. – Biebrich

…gestern Nachmittag (27.02.2019) flogen die US-Helikopter aus WI-Erbenheim
bei schönstem Wetter Runde für Runde das Rheintal runter und wieder rauf und
quälten erneut Zehntausende.

Mit von der Partie war dieses Mal auch ein ‚Bananenhubschrauber‘, der gegen
17:30 h über Schierstein dröhnte.
Gegen 18:16 h überflog vermutlich ein UH60 mit deutlich erkennbarem Schwenk
direkt das Schloss Biebrich in Richtung Bingen, Sightseeing at its finest…

14.02.19 – Gert H. – Breckenheim

…heute wieder einmal sehr tief und zu nah vor der  südlichen Wohnbebauung in  WI-Breckenheim beim Landeanflug über die „kleine südliche Nordroute“. Zuvor 4 Runden auf der großen Nordroute auch mit zu geringem Abstand von der nordöstliche Bebauung.

Der vor Jahren zugesagte Mindestabstand von 500 m ist nicht eingehalten. Zwischen Breckenheim und Wallau ist das garnicht möglich. Zumindest wird die Siedlung „Gerbermühle“ und außerdem der Friedhof in WI-Breckenheim überflogen. 420 m üNN sind leider nur 220 bis 260 m über Grund!

Warum erhalten die Piloten vor dem Abflug nicht eine genauere Information und Anweiung über die zu fliegende Route? Die Routen sind ja von Ihnen mit den deutschen zuständigen Behörden ausgehandelt worden. Die Nordroute wurde vor Jahren schon etwas ausgeweitet, um die Bevölkerung zu schonen. Das wird immer wieder unterschritten.